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Selbst wenn das Wetter nicht so gut ist – der Bismarckturm lockt schon morgens Besucher*innen an. Und natürlich gilt es auch hier, die Abstandsregeln einzuhalten. (Foto: Detlev Kura)

Am vergangenen Wochenende war es windig und etwas ungemütlich. Deshalb war der Bismarckturm an einem seiner ersten Öffnungstage auch nicht ganz so gut besucht. „Als es um 16 Uhr dann auch noch anfing zu regen, bin ich flugs auf den Turm und hab die Luke zugemacht“, so Detlev Kura vom Förderverein Bismarckturm. Aber immerhin nutzten einige Besuchende den Nachmittag dennoch für einen Ausblick vom Turm.

Neben einem jungen Mann, der gekonnt einen Drachen im kräftigen Wind steigen ließ, verschlug es auch ein junges Paar hoch auf den Goldberg. Die Frau war erst gar nicht erbaut über den mühsamen Aufstieg auf den Turm, konnte Detlev Kura beobachten. „Was soll ich denn hier oben?“ habe sie ihren Freund noch gefragt – der ihr dann auf dem Turm einen Heiratsantrag machte. „Keine Sonne zu sehen, aber beide strahlten: Mission erfolgreich!“, freut sich der ehrenamtliche Turmpfleger Kura.

Der Bismarckturm nebst Kiosk ist am Sonntag, 31. Mai, und Pfingstmontag, 1. Juni, jeweils von 13 bis 16 Uhr geöffnet und lädt zum herrlichen Rundblick über weite Teile Hagens.

Für das kommende Wochenende und insbesondere Pfingstmontag lässt der Wetterbericht auf wenige Wolken und sommerliche Temperaturen hoffen. Es steht also einem kleinen Ausflug auf die Höhen über Wehringhausen nicht viel im Weg.

Abstand halten

Natürlich gelten auch am Bismarckturm die üblichen Abstandsregeln im Rahmen der Corona-Pandemie. Um unnötige Kontakte zu vermeiden, dürfen sich nur eine Einzelperson oder zusammengehörige Familien gleichzeitig auf der Aussichtsplattform aufhalten. Um dies zu regulieren, wird an Öffnungstagen vor dem Turm eine „Stuhlschlange“ aufgebaut. Außerdem müssen sich alle Besucher*innen zunächst am Kiosk die Hände waschen.