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Zwei Wochen sind seit dem schönen, langen Pfingstwochenende vergangen. Dem ersten Wochenende nach umfassenden Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen in NRW.

In den folgenden Tagen wurden in Hagen immer weniger Neuinfektionen mit Covid-19 gemeldet, zuletzt an einigen Tagen gar keine. Wer in manchen Restaurants oder Geschäften, in der Fußgängerzone oder auf Freizeitflächen unterwegs war, konnte den Eindruck bekommen: Es ist vorbei. Abstand und Masken werden von vielen offensichtlich nur noch als lästiges Übel betrachtet und eher lasch gehandhabt, meist nicht einmal bis über die Nase gezogen.

Ein Leichtsinn, der jetzt vielleicht auf uns zurück kommen könnte: Am Wochenende sind die Neuinfektionen in Hagen sprunghaft angestiegen, seit Freitag wurden zwölf neue Ansteckungen gemeldet.

Für die bisherigen Anstiegen in dieser Größenordnung waren in Hagen immer größere Einzelausbrüche verantwortlich, etwa in Pflegeeinrichtungen oder den sogenannten „Problemhäusern“, in denen viele Menschen auf engstem Raum leben.

Nicht so bei den aktuellen Neuinfektionen. Stadtsprecherin Clara Berwe informierte auf meine Nachfrage, dass es sich um mehrere Einzelfälle und zwei Familien handele, die sich unabhängig voneinander angesteckt hätten.

Unser Gesundheitsamt macht noch einmal darauf aufmerksam, dass die Menschen unbedingt Hygiene- und Abstandsregeln einhalten sowie einen Mundschutz tragen sollten.

Clara Berwe, Stadt Hagen