Friedlich und fröhlich: Demos für einen sozial-ökologischen Wandel zogen durch Hagen

Lesezeit: ca. < 1 Minute

„Wer hat, der gibt“ war das Motto der Tanz- und Rad-Demos am vergangenen Wochenende in Hagen. Aufgerufen zu diesen hatte ein Aktionsbündnis aus SJD Die Falken, der Hagener Gruppe von „Fridays for Future“ (FFF) und das Kulturzentrum AllerWeltHaus.

Laut Angabe der Veranstalter:innen nahmen knapp 100 Menschen am Freitag, 20. August, an der Tanz-Demo teil. Am Samstag sollen dann noch einmal rund 40 Personen dem Aufruf zur Fahrrad-Demo gefolgt sein.

„Laut, mal tanzend, mal auf dem Rad, forderten wir eine Umverteilung von Reichtum durch eine Vermögenssteuer, eine Besteuerung hoher Einkommen und einen ökologischen Wandel, der sozial Gerecht gestaltet wird. Diese andere Art von Demonstrationen, sowie auch die Inhalte, stießen auf großes Interesse und Zuspruch von Außenstehenden“, ist sich Jasper Aumann von FFF sicher. 

Während der Routen, die vom Hauptbahnhof unter anderem durch die Innenstadt, Altenhagen und auch Wehringhausen führten, gab es Zwischenstopps mit Redebeiträgen. Das AllerWeltHaus legte dabei einen Fokus auf globale Lieferketten, an deren Ende Menschen massiv ausgebeutet werden, während „Superreiche“ davon profitieren. Die Hagener Falken betonten in ihrer Ansprache die Ungleichheit und Ungerechtigkeit auch hierzulande. Vor allem bereits benachteiligten jungen Menschen würde eine gute Zukunft erschwert oder diese durch den Klimawandel gar ganz in Frage gestellt. Auch der Hagener „ak antifa“ steuerte einen Redebeitrag bei. In diesem wurde betont, dass Ausbeutung, Reichtum und Ungerechtigkeit nicht voneinander zu trennen seien.

Das Aktionsbündnis ist sich sicher, dass dies nicht die letzte kreative Aktion in Hagen zu den Themen Umverteilung sowie soziale und ökologische Gerechtigkeit gewesen sei. Sie wollen sich weiterhin gemeinsam für einen sozial-ökologischen Wandel der Wirtschaft einsetzen.


Quelle: Aktionsbündnis