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Bundesweit steigen die Neuinfektionen weiterhin leicht an. Nicht so in NRW: Hier befinden wir uns zwar noch immer auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau – übertroffen werden wir derzeit nur von Bremen und Hessen –, jedoch entwicklen sich die Infektionszahlen im Bundesland langsam rückläufig. In Hagen zeigt sich dieser Trend sogar sehr deutlich.

Nachdem unmittelbar nach den Sommerferien am Großteil der Hagener Schulen positive Corona-Tests erfolgt sind, sinkt die Zahl der Bildungsinstitute, an denen Quarantänemaßnahmen gelten, nun wieder. Die Kindertagesbetreuung ist weiterhin kaum von positiven Tests betroffen, die Inzidenzen gehen in fast allen Altersgruppen spürbar zurück. Aber: Es werden wieder mehr Patient:innen mit Covid-19 in den Krankenhäusern behandelt – der Großteil von ihnen ist nicht geimpft. Und leider mussten in der vergangenen Woche auch zwei weitere Corona-Todesfälle in Hagen gemeldet werden.

Kennzahlen zur Pandemie in Hagen in den vergangenen sieben Tagen

In den vergangenen sieben Tagen wurden aus Hagen insgesamt 213 (Vorwoche: 255) Neuinfektion gemeldet. Die Wocheninzidenz liegt laut RKI heute bei 112,9 (Vorwoche: 135,1). Aktuell gelten in Hagen 433 (Vorwoche: 538) Personen laut Gesundheitsamt als ansteckend und befinden sich, wie auch ihre nächsten 530 (Vorwoche: 1.093) Kontaktpersonen, in Quarantäne. Der 7-Tage-R-Wert (also die Anzahl an weiteren Personen, die ein:e Infiziert:e ansteckt) liegt aktuell bei 0,86 (Vorwoche: 0,76) und ist zwar leicht gestiegen, jedoch weiterhin unter 1 und damit rückläufig.

Inzidenz nach Alter

Alter7-Tage-Inzidenz aktuellVorwoche
Alle112,9135,1
0-4 Jahre124,8124,8
5-14 Jahre317,7368,8
15-34 Jahre168,4212,2
35-59 Jahre83,7101,1
60-79 Jahre24,434,2
über 80 Jahre36,243,4
(Quelle: RKI)

Betrachtet man die dem RKI gemeldeten Zahlen der vergangenen sieben Tage in Bezug zum Anteil der Altersgruppen zeigt sich weiterhin, dass Kindern und Jugendlichen besonders stark betroffen sind. Die Inzidenz bei Kleinkindern bis 4 Jahren liegt mit erneut 12 Fällen nun ebenfalls über dem Durchschnitt. Die derzeit noch beinahe gänzlich ungeimpften 5- bis 14-Jährigen erreichen mit 56 Fällen auch weiterhin beinahe den dreifachen Durchschnittswert.

Bei den 15- bis 34-Jährigen gehen die neuen positiven Testungen zwar von 92 in der Vorwoche auf 73 zurück, sie bilden mit einer Inzidenz von 168,4 aber die weiterhin am zweitstärksten betroffene Kohorte. Die 35- bis 59-Jährigen liegen mit 63 Fällen weiterhin unter dem Schnitt. Noch immer vergleichsweise wenig sind die weitgehend durchgeimpften Altersgruppen ab 60 Jahren mit insgesamt 15 Fällen betroffen – allerdings waren dennoch beide in dieser Woche in Hagen an Corona verstorbenen Personen über 90 Jahre alt.

Schulen

Nach dem Ende der Sommerferien wurden immer mehr Corona-Infektionen an Schulen entdeckt und führten zu Quarantäneanordnungen durch das Gesundheitsamt. An vielen Schulen liegen diese nun aber mehr als 14 Tage zurück, weshalb die Zahl wieder sinkt. Laufende Quarantänemaßnahmen gibt es meiner Rechnung nach derzeit an 33 von 64 Schulen (Vorwoche: 45) in Hagen quer durch alle Stadtteile und Schulformen. Es werden auch nicht mehr täglich neue Fälle gemeldet.

Aktuell sind diese Schulen betroffen (in Klammern jeweils die Meldedaten neuer bzw. weiterer Quarantänemaßnahmen, durchgestrichene Daten liegen mehr als 14 Tage in der Vergangenheit):

  1. Albrecht-Dürer-Gymnasium (24.8., 30.8.)
  2. Christian-Rohlfs-Gymnasium (23.8.25.8., 2.9.)
  3. Cuno-Berufskolleg I (23.8.24.8., 25.8., 2.9., 6.9.)
  4. Emil-Schumacher-Schule (2.9., 6.9.)
  5. Freiherr-vom-Stein-Schule (8.9.)
  6. Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule (23.8.24.8., 30.8., 6.9.)
  7. Fritz-Steinhoff-Gesamtschule (23.8.24.8.26.8., 30.8.)
  8. Funckeparkschule (23.8.25.8., 30.8., 2.9.)
  9. Gesamtschule Eilpe (23.8.25.8., 31.8., 2.9., 6.9.)
  10. Gesamtschule Haspe (21.8.23.8., 6.9.)
  11. Geschwister-Scholl-Schule (30.8.)
  12. Goetheschule (26.8., 30.8., 6.9.)
  13. Grundschule Hestert (23.8.27.8., 30.8., 1.9.)
  14. Grundschule Im Kley (30.8., 1.9.)
  15. Grundschule Volmetal (30.8.)
  16. Gustav-Heinemann-Schule (30.8., 1.9.)
  17. Gymnasium Hohenlimburg (26.8., 30.8.)
  18. Hagenschule (2.9.)
  19. Henry-van-de-Velde-Schule (25.8., 30.8.)
  20. Heideschule Hohenlimburg (1.9.)
  21. Herman-Löns-Schule (23.8., 30.8.)
  22. Janusz-Korczak-Schule (23.8.26.8., 6.9.)
  23. Käthe-Kollwitz-Berufskolleg (23.8.27.8., 1.9.)
  24. Karl-Ernst-Osthaus Schule (23.8.26.8., 30.8., 1.9.)
  25. Kaufmannsschule I (23.8., 7.9.)
  26. Kaufmannsschule II (26.8.27.8., 3.9.)
  27. Liselotte-Funcke-Schule (23.8.27.8., 30.8.)
  28. Meinolfschule (25.8.27.8., 30.8.)
  29. Realschule Halden (24.8.26.8., 30.8.)
  30. Realschule Hohenlimburg (23.8.24.8., 25.8., 30.8.)
  31. Ricarda-Huch-Gymnasium (20.8.25.8.26.8., 6.9.)
  32. Sekundarschule Altenhagen (23.8.27.8., 6.9.)
  33. Theodor-Heuss-Gymnasium (23.8., 30.8.)

Ab sofort entfällt die Quarantänepflicht auch für unmittelbare Sitznachbar:innen Infizierter, wenn diese selbst kein positives Testergebnis haben. Im Gegenzug will das Land NRW die Testregeln an Schulen künftig vereinheitlichen: Schüler:innen an weiterführenden Schulen sollen ab 20. September 2021 statt zwei- bald dreimal wöchentlich – montags, mittwochs und freitags – getestet werden. Ein positiver Schnelltest muss vor einer Quarantäneanordnung immer zunächst durch einen individuellen PCR-Test bestätigt werden. An Grund- und Förderschulen finden weiterhin zweimal wöchentlich PCR-Pooltests („Lollitests“) statt.

Kindertagespflege

Nur sehr wenig betroffen sind in Hagen weiterhin die über einhundert Einrichtungen der Kindertagespflege. Innerhalb der vergangenen sieben Tage gab es erneut nur eine Meldung und zwar aus der aus der Kita „Oase Loxbaum“, in der eine Gruppe geschlossen werden musste.

Infektionsursprung

Grafik: Stadt Hagen

Wie aus der aktuellen Corona-Wochenstatistik der Stadt Hagen hervorgeht, die diesmal für den Zeitraum von 31. August bis 6. September vorliegt, steigt die Zahl der nicht mehr rückverfolgbaren Infektionen erneut stark an.

Mittlerweile mehr als die Hälfte bzw. 57,2 Prozent (Vorwoche: 46,4 Prozent) der Infektionen erfolgen „diffus“. Mit 31,2 Prozent (Vorwoche: 30,5 Prozent) bildet die Zahl der Infektionen im privaten Umfeld, also beispielsweise zu Hause in der Familie oder bei Treffen mit Freund:innen und Verwandten, den höchsten Anteil der nachvollziehbaren Ansteckungen. Die Zahl der Personen, die sich nachweislich im Urlaub angesteckt haben, machen mit 6,8 Prozent (Vorwoche: 15,9 Prozent) dafür einen weiterhin stark gesunkenen Anteil aus. An Schulen und Kitas wurden 2,0 Prozent (Vorwoche: 5,6 Prozent) aller neuen Infektionen registriert und damit nur etwas mehr als die 1,6 Prozent im medizinisch/pflegerischen Bereich (Vorwoche: 0,0 Prozent). Außerdem haben sich 0,4 Prozent (Vorwoche: 0,7 Prozent) im Erhebungszeitraum nachweislich am Arbeitsplatz angesteckt. Gemeinschaftseinrichtungen machen 0,8 Prozent (Vorwoche: 1,0 Prozent) aus.

In der Kalenderwoche 35 untersuchten Labore im Rahmen des Infektionsschutzes 1.640 (Vorwoche: 1.233) vom Gesundheitsamt angeordnete Hagener Corona-Proben, von denen 24,6 Prozent (Vorwoche: 28,7 Prozent) positiv waren. Bei 94,1 Prozent (Vorwoche: 90,7 Prozent) aller im untersuchten Zeitraum in Hagen positiv auf Corona getesteten Personen lag überhaupt kein oder zumindest kein vollständiger Impfschutz vor.

Kostenlose Schnelltests

Alle Bürger:innen in NRW haben noch bis 10. Oktober die Möglichkeit, kostenlose Corona-Schnelltests durchführen zu lassen. Diese erfolgen durch medizinisch geschultes Personal in anerkannten Test-Centern. Testen lassen darf sich nur, wer keine Symptome hat und nicht direkte Kontaktperson von Infizierten ist. In diesen Fällen sind hausärztliche Praxen oder das Gesundheitsamt zuständig. Sollte ein Schnelltest positiv sein, muss sofort ein PCR-Test in einer ärztlichen Praxis erfolgen.

In Hagen gibt es einige Test-Center, darunter auch eines in Wehringhausen. Die Gesamtzahl der durchgeführten Schnelltests wird von der Stadt Hagen in ihrer Wochenstatistik leider nicht mehr angegeben. Wohl aber, dass in der KW 35 insgesamt 242 (Vorwoche: 310) Schnelltests ein bestätigt positives Ergebnis zeigten und so dabei halfen, 16,1 Prozent (Vorwoche: 11,6 Prozent) aller bekannten Infektionen zu entdecken.

Mutationen

Leider wurde auch in dieser Woche von der Stadt Hagen keine Angabe zum Anteil der verschiedenen Corona-Mutationen am Infektionsgeschehen veröffentlich und andere Quellen auf kommunaler Ebene sind mir nicht bekannt. Es ist aber weiterhin davon auszugehen, dass entsprechend der bundesweiten Entwicklung derzeit keine andere als die Delta-Variante eine nennenswerte Rolle spielt.

Todesfälle und Hospitalisierung

In der vergangenen Woche sind in Hagen zwei Personen an Covid-19 gestorben (Vorwoche: 0). Die Gesamtzahl der Toten, die in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in Hagen gemeldet wurden, steigt damit auf 328 seit Beginn der Pandemie.

In den Hagener Krankenhäusern mussten am Stichtag 8. September insgesamt 15 (Vorwoche: 12) Personen mit Covid-19 behandelt werden. Bei 11 (Vorwoche: 12) lag kein vollständiger Impfschutz vor. Auf den Hagener Intensivstationen wurden am Stichtag laut Stadt Hagen 6 (Vorwoche: 3) schwerste Covid-19-Fälle behandelt, von denen 5 (Vorwoche: 3) keinen vollständigen Impfschutz hatten.

Es besteht erneut eine deutliche Diskrepanz zwischen den Zahlen der Stadt Hagen und des DIVI-Intensivregisters: Dort gab es am Stichtag „nur“ drei gemeldete Intensivpatient:innen in Hagen, also die Hälfte. Dieser stetige Unterschied der niedrigeren an das DIVI und damit auch das RKI gemeldeten Zahlen wird äußerst interessant, wenn die Bundesregierung wie angekündigt die Pandemieschutzmaßnahmen von der Hospitalisierungsquote abhängig macht.

Corona-Impfungen

Wie die in den vorherigen Abschnitten genannten Zahlen zeigen, schützt eine Corona-Impfung vor schweren Krankheitsverläufen. Die Quote der neuen Corona-Impfungen steigt erneut langsamer. Laut Angabe der KVWL wurden in Hagen mit Stand vom 10. September rund 72 Prozent der Bevölkerung bzw. 135.258 Personen (Vorwoche: 133.934) mindestens einmal gegen Covid-19 geimpft. Weiterhin rund zwei Drittel bzw. etwa 67 Prozent bzw. 125.793 Personen (Vorwoche: 124.459) haben nun den vollen Impfschutz. Außerdem haben in Hagen nun 299 Personen (Vorwoche: 84) einen sogenannten „Impf-Booster“, also eine Auffrischungsimpfung, erhalten.

In diesen Zahlen sind die Impfungen im Hagener Impfzentrum, durch mobile Teams der KVWL und in kassenärztlichen Praxen enthalten. Die zusätzlichen Impfungen bei Betriebs- und Privatärzt:innen und in Krankenhäusern werden in der Statistik nicht erfasst. Die tatsächliche Zahl der Geimpften dürfte daher etwas höher sein – die Stadt Hagen schätzt etwa 2.000 Geimpfte mehr.

Impftermine

In den kommenden Tagen ist der „Impfbus“ in Hagen wieder unterwegs. In erster Linie, um auch Zweitimpfungen niederschwellig anbieten zu können, bei allen Terminen sind jedoch auch weiterhin Erstimpfungen für alle ab 16 Jahren möglich:

  • Freitag, 10. September (10-16 Uhr): Rahel-Varnhagen-Kolleg
  • Montag, 13. September (8-14 Uhr): Kaufmannsschule 1
  • Dienstag, 14. September (8-14 Uhr): Cuno-Berufskolleg I + II
  • Dienstag, 14. September (15-21 Uhr): Rahel-Varnhagen Kolleg
  • Mittwoch, 15. September (8-14 Uhr): Kaufmannsschule 2
  • Donnerstag, 16. September (8-14 Uhr): Außenstelle der Kaufmannsschule 2
  • Freitag, 17. September (8-14 Uhr): Käthe-Kollwitz-Berufskolleg
  • Montag, 20. September (8-14 Uhr): Käthe-Kollwitz-Berufskolleg
  • Dienstag, 21. September (10-16 Uhr): Rahel-Varnhagen Kolleg
  • Mittwoch, 22. September (8-14 Uhr): Cuno-Berufskolleg I + II

Im Hagener Impfzentrum in der Stadthalle können – bei Minderjährigen mit Einverständniserklärung der Eltern – noch bis Ende des Monats ohne Voranmeldung alle Personen ab 12 Jahren geimpft werden. Zur Verfügung stehen die Impfstoffe von „Johnson & Johnson“ und „Biontech“:

  • Samstag, 11. September (14-20 Uhr)
  • Sonntag, 12. September (8-20 Uhr)
  • Samstag, 18. September (14-20 Uhr)
  • Sonntag, 19. September (8-20 Uhr)

Verschiedene besonders gefährdete Gruppen (u.a. chronisch Erkrankte, Senior:innen über 80 Jahre, pflegebedürftige Personen) können in NRW, wenn ihre zweite Impfung mindestens sechs Monate her ist, eine Auffrischungsimpfung („Impf-Booster“) bekommen. Auch alle Personen, die bislang nur mit einem Vektorimpfstoff („Johnson & Johnson“, „Astrazeneca“) geimpft wurden, können ab sechs Monate nach der zweiten (bei J&J nach der ersten) Impfung eine Auffrischung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten. Die Auffrischungen nehmen ausschließlich die Hausärzt:innen vor.

Blick über die Stadtgrenze

Nach Angaben des RKI belegt Hagen mit einer Inzidenz von 112,9 heute Platz 25 (Vorwoche: 20) aller 53 Landkreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen. Bundesweit belegen wir Platz 80 (Vorwoche: 37) der am stärksten betroffenen von allen 412 Städten/Kreisen.

Die durchschnittliche Wocheninzidenz in Nordrhein-Westfalen sinkt nach sechs Wochen stetigen Anstiegs laut MAGS nun bereits die zweite Woche in Folge wieder auf jetzt 106,9 (Vorwoche: 118,9). Am stärksten betroffen sind in Deutschland Offenbach/Main (236,1), Bremerhaven (218,4) und Wuppertal (210,4). Die Plätze zwei und drei in NRW belegen Leverkusen (189,7) und Gelsenkirchen (147,4).

In NRW liegen heute 32 (Vorwoche: 33) Kreise/Städte über der Inzidenz 100, sowie alle 53 (Vorwoche: 52) über der Inzidenz 50 und damit auch weiterhin über Inzidenz 35. In Hagens Nachbarschaft sind die Inzidenzen mit Ausnahme des EN-Kreises deutlich gesunken: Stadt Dortmund 114,2 (Vorwoche: 144,5); Kreis Unna 69,4 (Vorwoche: 92,2); Ennepe-Ruhr-Kreis 116,0 (Vorwoche: 101,8); Märkischer Kreis 119,2 (Vorwoche: 158,8).

Bundesweit ist die durchschnittliche Inzidenz zwar noch immer deutlich unter der in NRW, steigt aber weiterhin auf jetzt 83,8 (Vorwoche: 80,2). In ganz Deutschland liegen nun 113 (Vorwoche: 92) Städte/Kreise über 100, 307 (Vorwoche: 273) über 50 und 361 (Vorwoche: 330) über 35.

Urlaub und Reisen

Seit dem 5. September gelten Albanien, Aserbaidschan, Guatemala, Japan, die Palästinensischen Autonomiegebiete, Serbien und Sri Lanka als neue Hochrisikogebiete. Kuweit wurde von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen.

Wer nach Deutschland einreist, egal aus welchem Land, und älter als 12 Jahre ist, muss über ein aktuelles negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Das Verkehrsmittel mit dem eingereist wird, spielt dabei keine Rolle.

Wer aus einem ausländischen Hochrisikogebiet einreist, muss sich zuvor bei der Bundesregierung anmelden und sich unmittelbar nach der Ankunft am deutschen Wohnort für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Die Quarantäne kann ggf. durch einen negativen Test auf fünf Tage verkürzt werden.

Aktuelle Regeln in Hagen

Die Inzidenzstufen in NRW wurden abgeschafft und durch ein neues Modell ersetzt: Grundsätzlich bleibt alles geöffnet und erlaubt, es gilt aber in vielen Bereichen weiterhin eine Maskenpflicht, die AHA-Regeln sind zu beachten und in Ausnahmefällen gibt es Personenbeschränkungen. Bei einer stadt-, kreis- oder bundeslandweiten Inzidenz, die mehr als fünf Tage über 35 liegt, gilt in vielen Bereichen zusätzlich eine 3G-Pflicht: Der Zutritt ist dann nur Personen erlaubt, die eine vollständige Impfung, eine Genesung oder einen aktuellen negativen Corona-Schnelltest vorweisen können. Schulkinder bis 16 Jahren gelten durch die regelmäßigen Schultestungen automatisch als getestet.

Aktuell liegt die Inzidenz in Hagen und ganz NRW deutlich über 35, es gelten also die verschärften Regelungen.

Im Detail könnt ihr alle aktuellen Corona-Regeln in Hagen und NRW hier noch einmal nachlesen.

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