Alexandra Gerull will für die Grünen in den Landtag

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Die 49-jährige Alexandra Gerull ist eine politische Newcomerin. Erst vor zwei Jahren, kurz vor Ausbruch der Pandemie, wurde die Hohenlimburgerin Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen. Im Juni 2021 wurde sie zur Sprecherin des Kreisverbands gewählt.

„Ich wollte nicht länger untätig danebenstehen, während rechtsextreme Populisten das politische Handeln in diesem Land mehr und mehr vergiften. Mein NRW ist ein offenes solidarisches Land, das Einsatz wertschätzt und allen erst mal die Chance gibt, einen Platz zu finden.“ So beschreibt die Mutter eines 11-jährigen Sohnes ihre Motivation, politisch aktiv zu werden. Zur Landtagskandidatur haben sie schließlich besonders die Themen Klimawandel und Schulpolitik in der Pandemie motiviert.

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Die Dozentin für Deutsch als Zweitsprache ist überzeugt: „Wir in Hagen wissen seit dem Starkregen im Juli, wie teuer kein Klimaschutz wird. Ich will verhindern, dass sich unsere Kinder und Enkel an solch zerstörerische Extremwetterereignisse gewöhnen müssen. Das ist nicht die Zukunft, die ich ihnen hinterlassen will.“ Aber auch das, nach ihrer Ansicht, Versagen der NRW-Landespolitik beim Schutz von Schüler:innen vor Corona ist eine von Gerulls Triebfedern: „Gebauer: setzen, sechs!“ In der Pandemie entstandene Lerndefizite sollten ohne Druck auf Schulen, Schüler:innen und Eltern aufgeholt werden können. Die Mutter eines schulpflichtigen Kindes setzt sich daher für eine Verlängerung der nächsten zwei Schuljahre auf je 1,5 Jahre ein. So hätten Kinder und Jugendlichen neben dem reinen Lernen auch noch die Chance auf ein eigenes Leben.

Generell habe die Pandemie viele Schwachstellen im Bildungssystem aufgezeigt. Alexandra Gerull fordert daher bedingungslos gleiche Chancen für alle: „Lernen macht fit für die Zukunft – von der Kita bis zur Erwachsenenbildung.“ Dazu seien Investitionen in Räumlichkeiten, Ausstattung und Personal dringend notwendig. Auch jenseits der Bildung müssten aber gleiche Chancen für alle Menschen in unserem Bundesland geschaffen werden. „Auf Landesebene muss endlich eine zukunftsfähige Lösung des Altschuldenproblems her, damit Möglichkeiten nicht vom Wohnort bestimmt werden.“

Alexandra Gerull kandidiert im Landtagswahlkreis 103 (Hagen I), zu dem die Stadtbezirke Hagen-Nord (Vorhalle und Boele), Hohenlimburg (inkl. Lennetal und Halden) und Mitte (Innenstadt, Altenhagen, Hochschulviertel und Emst) – jedoch ohne Wehringhausen und Kuhlerkamp – gehören.

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Quelle: Pressemitteilung von Bündnis 90/Die Grünen (per E-Mail)