Ennepe und Enneperstraße: Landschaft, Geschichte und Geschichten

So sah der heutige Bodelschwinghplatz aus, als die Region Enneperstraße ihre Blütezeit erlebte. (Foto: Archiv Hagener Heimatbund)
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Vor ungefähr 800 Jahren wurde Haspe zum ersten Mal urkundlich genannt. Die Gemeinde entwickelte sich später entlang von Ennepe und Enneperstraße – zusammen mit Wehringhausen – zu einem der damals wichtigsten Standorte der heimischen Industrie. Mit Sensenhämmern, Ambosswerken, Eisenbahnzulieferern, Hochöfen (Hasper Hütte), aber auch mit den Harkorts, der „Accu“ (Varta) oder Lebensmittelfabriken wie Zwieback-Brandt, Marzipan-Grothe und Bonbon-Grüne gab es eine breite Firmenpalette in dem eher engen Tal.
 
Ein neuer Kurs der Volkshochschule Hagen lässt die Geschichte von Haspe und Wehringhausen in den vergangenen 800 Jahre aufleben und widmet sich dabei auch der städtebaulichen Entwicklung und der Geschichte des „Hasper Ulk“. Durch die spannende Geschichte unseres Viertels führt Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff ab dem 2. März fünf Wochen lang jeweils mittwochs von 19.30 bis 21 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38. 
 
Die Teilnahme an der gesamten Reihe kostet 29 Euro, die Anmeldung ist auf vhs-hagen.de oder unter Tel. 02331/207-3622 (Kurs 1129) möglich. In der Villa Post gilt die 2G-Regelung.

Nachtrag
Aufgrund der großen Nachfrage hat die VHS Hagen für das Seminar von Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff zur Geschichte der an der Ennepe gelegenen Orte Wehringhausen und Haspe einen Zusatztermin eingerichtet: Es findet nun nicht nur mittwochs (2.3. bis 30.3. jeweils von 19.30 bis 21 Uhr), sondern auch montags (7.3. bis 4.4. jeweils von 17.30 bis 19 Uhr) in der Villa Post statt. Auch für den zweiten Termin ist eine Anmeldung erforderlich.


Quellen:

  • Pressemitteilung der Stadt Hagen (per E-Mail)
  • Internetseite der VHS Hagen
  • Michael Eckhoff