Raumausstattung Gerleve-Buchna

Relindis Gerleve-Buchna

Gardinen und Dekorationen, Sicht- und Sonnenschutz, Polsterei, Teppich
Lange Straße 18, 58089 Hagen
Relindis Gerleve-Buchna
02331 / 332071
info@gerleve-buchna.de
gerleve-buchna.de
Termine nach Vereinbarung

Raumausstattung Gerleve-Buchna ist ein Zwei-Personen-Familienunternehmen mit Sitz an der Lange Straße in Hagen-Wehringhausen. Geführt wird es von Raumausstatter-Meisterin Relindis Gerleve-Buchna und ihrem Ehemann Diplom-Ingenieur André Buchna. Gemeinsam haben sie uns einige Fragen zu ihrem Unternehmen und dem Stadtteil beantwortet.

Welche Produkte bieten Sie an?

Vor allem arbeiten wir im Bereich rund ums Fenster, fertigen Gardinen und Dekorationen in Maßarbeit und natürlich alles, was dazu gehört. Also beispielsweise die Aufhängung und Befestigungstechnik. Außerdem fertigen wir innenliegende Sonnenschutzprodukte wie Rollos und Jalousien. In unserer eigenen Polsterwerkstatt polstern wir Sitzmöbel auf und beziehen diese neu. Über unsere Lieferanten bieten wir zudem maßgefertigte Einfass- und Bordürenteppiche an. Wir arbeiten in allen Bereichen mit hochwertigen Materialien namhafter Hersteller und können zahlreiche Designs von klassisch bis modern liefern.

Bieten Sie einen Vor-Ort-Service an? 

Außer im Bereich der Polsterei arbeiten wir fast ausschließlich vor Ort bei unseren Kundinnen und Kunden. Es ist bei uns nicht so, dass man etwas fertiges in unserem Geschäft kauft und dann selbst zu Hause montiert. Unser Service beinhaltet zunächst die Beratung vor Ort mit Ausmaßtermin. Dem folgt eine Beratung in unserem Laden, hier zeigen wir eine passende Auswahl von Stoff- und Materialmustern. Die Produkte, also beispielsweise Gardinen, werden dann als Einzelstücke angefertigt und schließlich durch uns bei den Kunden angebracht. Das ist natürlich ganz anders als im Baumarkt, aber es passt am Ende genau und sieht dementsprechend gut aus.

Seit wann besteht ihr Unternehmen und warum haben Sie sich entschieden, sich in Ihrer Branche selbstständig zu machen?

Der Ursprungsbetrieb, Raumausstattung Bien, existierte bereits seit 1973 hier an der Lange Straße. Dort hat Relindis ab 1990 den Beruf gelernt. 2003 hat Relindis zunächst selbstständig den Bereich Gardinen und Sonnenschutz übernommen, während Herr Bien noch bis zu seinem Ruhestand 2006 die Polsterei führte. Anschließend wurde alles unter dem Namen Gerleve-Buchna wieder vereint.

Angenommen, Sie hätten damals den Betrieb nicht übernommen, wäre Wehringhausen für Sie dann trotzdem der Wahlstandort gewesen? 

Relindis ist durch ihre Lehre in diesem Betrieb und daher auch in Wehringhausen verwurzelt. Wäre es anders gekommen wären wir aber wohl in einen anderen Stadtteil gezogen. Die Kaufkraft der Bewohner von Wehringhausen war schon damals deutlich gesunken, sodass es für einen Neueinstieg in unserer Branche schwierig gewesen wäre. Wir haben zwar einige Kunden im oberen Wehringhausen, die meisten kommen aber aus anderen Stadtteilen. Wir sind allerdings auch kein Geschäft mit Laufkundschaft. Wenn dann kommen Kunden nach Terminvereinbarung zu uns. 

Sie sprechen viele Veränderungen im Viertel an. Wie hat sich Ihrer Wahrnehmung nach Wehringhausen als Einkaufsstandort in den letzten Jahren verändert?

Es haben viele Geschäfte, Restaurants und Kneipen zugemacht, was die Lebensqualität spürbar verringert. Wehringhausen ist außerdem etwas in Verruf geraten. Die Lokalpresse berichtet sehr oft negativ, was die Leute aus anderen Stadtteilen dann lesen. Besonders die Zuwanderung der letzten Jahre wird oft nicht so positiv wahrgenommen. Wir hatten tatsächlich schon Kunden, die gar nicht zu uns in den Laden kommen wollten. Wenn sie uns dann aber doch besuchen, heißt es oft: „Ach, es gibt hier ja noch viele Geschäfte“ oder „Das ist ja doch ganz schön hier“. Aber wenn man hier nicht wohnt oder regelmäßig vor Ort ist, kennt man nur die schlechten Gerüchte.

Sie haben kaum Laufkundschaft und viele Kunden kommen aus dem Umland. Wie erreichen Sie Ihre Zielgruppe?

Am wichtigsten sind für uns persönliche Empfehlungen. Wir machen auch regelmäßig Zeitungswerbung und vieles läuft über unsere Internetseite. Außerdem wollen wir die Kanäle jetzt auch erweitern, auf Facebook und Instagram Präsenz zeigen. In unserer Zielgruppe sind alle Leute, die sich eine individuelle und hochwertige Einrichtung wünschen.

Sind Sie in Wehringhausen in Vereinen oder Initiativen aktiv, nehmen Sie an Gemeinschaftsaktionen teil?

Wir sind Mitglied der Händlergemeinschaft „Wir in Wehringhausen“ und nehmen an allen gemeinsamen Aktionen teil, zum Beispiel der „Nacht der langen Tische“ oder dem „Leuchtenden Wehringhausen“. Wir arbeiten außerdem eng mit Elvyra Gessner zusammen, die eine Malschule und Galerie an der Lange Straße leitet. Elvyra stellt bei uns im Schaufenster Bilder aus und hat so eine Werbeplattform, während unser Fenster zum Blickfang wird. Eine schöne Win-Win-Situation.

Was sind Ihre Pläne und Wünsche für die Zukunft – für Ihr Unternehmen und den Stadtteil?

So wie alle Unternehmen wünschen wir uns natürlich, dass wir weiter existieren können. Für Wehringhausen ist unser Wunsch, dass der Stadtteil auch von außen wieder positiver wahrgenommen wird. Und dass man ihn durch Aktionen wieder aufwertet, mehr einzigartige Geschäfte und neue Restaurants zur Verbesserung der Lebensqualität öffnen. Es ist ja eigentlich ein schöner Stadtteil und es macht Spaß, hier zu arbeiten. 


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Dieses Firmenprofil wurde in Zusammenarbeit mit der agentur mark GmbH erstellt und im Rahmen des Projektes „BIWAQ – Gemeinsam für Hagen“ finanziert. Das Projekt „BIWAQ – Gemeinsam für Hagen“ wird im Rahmen des ESF-Programms „BIWAQ (Bildung, Wirtschaft und Arbeit im Quartier)“ durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.