Umsonstladen

UmSoLa im Nachhaltigkeitszentrum Hagen
Bismarckstraße 27/27a, 58089 Hagen
Roman Krüger, Jessica Bönn, Lea Otto
mail@hatopia.de
hatopia.de
UmsoLaHatopia
umsola.hatopia
Mo., Mi., Fr.: 16-19 Uhr

Umsonst, nachhaltig und sozial

Die Initiative Hatopia kam 2018 auf die Idee, den ehemaligen Tauschladen auf der Lange Straße zu übernehmen und daraus einen Umsonstladen zu schaffen, kurz „UmSoLa“. Mittlerweile ist der UmSoLa in größere Räumlichkeiten auf der Bismarckstraße 27/27a in Wehringhausen umgezogen, um dort Teil des Ende September 2021 eröffneten ersten Hagener Nachhaltigkeitszentrums zu sein. Neben dem Umsonstladen sollen dort auch eine offene Werkstatt und Kindergruppen sowie Lesungen und Workshops rund um die Themen Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit Platz finden.

Dachinitiative des Umsonstladens ist das von Roman gegründete Hatopia, das als aktive Plattform Lösungen für soziale, wirtschaftliche und kulturelle Transformationsprozesse in Hagen und Umgebung umsetzt. Neben dem Betrieb des Umsonstladens veranstaltet Hatopia beispielsweise das Food Event „Best of the Rest“ im Bistro Mundial im AllerWeltHaus Hagen. Bei „Best of the Rest“ werden jedes Wochenende Lebensmittel von Bio-Höfen aus der Region abgeholt, die zum nächsten Verkaufstag (Montag) nicht mehr verkaufsfähig wären. Die Bio-Lebensmittel werden dann jeden Sonntag zu einem veganen vier Gänge Menü verarbeitet.

Außerdem unterstützt Hatopia auch die Bewegungen Fridays for Future Hagen und Foodsharing Hagen und arbeitet eng mit dem gemeinnützigen Verein Capetopia zusammen, der sich in der südafrikanischen Stadt Kapstadt ebenfalls für die Themen Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit stark macht.

Jessica und Roman von Hatopia fragen sich stets, welche Impulse man setzen kann, um Klimaschutz, Nachhaltigkeit und das soziale Miteinander zu stärken. Dementsprechend verfolgen die beiden auch mit dem Umsonstladen das Ziel, Gegenstände langlebiger zu machen, ein Zeichen gegen die Wegwerf- und übermäßige Konsumgesellschaft zu setzen und einen Begegnungsort für alle Menschen in Hagen zu schaffen.

Und welcher Stadtteil würde sich dafür mehr eignen als Wehringhausen: „Wehringhausen ist der Stadtteil Hagens, der eine Vorreiterrolle in Kunst, Kultur und Nachhaltigkeit inne hat“, erzählt Jessica und Roman stimmt zu: „Der Umsonstladen hätte nur hier entstehen können!“

Jessica und Roman schätzen ihren Stadtteil sehr und können sich ebenso sehr darüber freuen, dass ihre Projekte in Wehringhausen äußerst beliebt sind. Am Andrang der Kundschaft und der Beliebtheit des Umsonstladens hat sich seit Eröffnung wenig verändert. „Zu uns kommen Leute aus allen möglichen Alters- und Vermögensschichten mit den unterschiedlichsten Nationalitäten. Das freut uns sehr, denn wir wollen mit dem Umsonstladen auch einen Begegnungsort im Stadtteil schaffen“, erklärt Jessica.

Kein Wunder, denn das Prinzip des Umsonstladens ist es, dass neue oder gebrauchte Gegenstände zur kostenlosen Mitnahme bereitgestellt werden. So finden alle möglichen Gegenstände, mit Ausnahme von großen Möbeln und Elektrogeräten, im Umsonstladen eine:n neue:n Besitzer:in. Das verhindert einerseits, dass noch intakte Dinge einfach weggeworfen werden und andererseits können die Leute, die an dem sonst Weggeworfenen Freude haben, dieses kostenlos erhalten.

Der Umsonstladen schafft einen Mehrwert für die Gesellschaft, von dem wirklich alle profitieren. Denn sowohl die Kosten für die Entsorgung einerseits als auch die Kosten für die Neuanschaffung von Gütern andererseits entfallen.


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Dieses Firmenprofil wurde in Zusammenarbeit mit der agentur mark GmbH erstellt und im Rahmen des Projektes „BIWAQ – Gemeinsam für Hagen“ finanziert. Das Projekt „BIWAQ – Gemeinsam für Hagen“ wird im Rahmen des ESF-Programms „BIWAQ (Bildung, Wirtschaft und Arbeit im Quartier)“ durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.