FernUni-Projekt erforscht das Zusammenleben in Hagen

Dr. Jolanda van der Noll und Dr. Sarina Schäfer (Fotos: privat)
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Das Zusammenleben verschiedener sozialer Gruppen in Hagen untersuchen, um daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten: Das wollen zwei Wissenschaftlerinnen der FernUniversität Hagen mit ihrem „Projekt: Heimat Hagen“ erreichen. Und dazu benötigen sie unsere Hilfe.

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Seit 2020 arbeiten Dr. Jolanda van der Noll und Dr. Sarina Schäfer an dem „Projekt: Heimat Hagen“. Dabei erforschen sie, wie die Menschen in unserer Stadt das Zusammenleben erleben und was sie als die größten Herausforderungen empfinden. So geht es unter anderem um die Wohnsituation, Kultur- und Sportangebote, aber auch um Beziehungen zu anderen in Hagen lebenden Menschen.

Um ein allgemeines Stimmungbild einzufangen, haben die zwei Forscherinnen eine Umfrage entwickelt. Denn nur wenn möglichst viele Menschen aus Hagen an der Studie teilnehmen und von ihrer Situation berichten, kann ein genaues Bild des Zusammenlebens und dessen Herausforderungen entstehen. Herausforderungen, mit denen wir alle grade in unserem bunten Stadtteil beinahe täglich konfrontiert werden.

Aus den Ergebnissen der Befragung sollen schließlich konkrete Handlungsempfehlungen für die Stadt Hagen abgeleitet werden – um die Herausforderungen gemeinsam mit den Menschen in der Stadt zu bewältigen. 

Die Studie wird als Fragebogenbefragung online durchgeführt und dauert ca. 15 Minuten. Teilnehmen darf jede Person über 16 Jahren, die in Hagen wohnt. Dabei spielt es keine Rolle, ob man „Ureinwohner:in“ oder zugezogen ist. 

Ein weiterer Teil des Projektes soll gezielt dazu dienen, die Situation von Menschen, die aus Bulgarien oder Rumänien nach Hagen gekommen sind, besser zu verstehen. Für diese Zielgruppen wurde daher eine separate Umfrage erstellt, die auch in der jeweiligen Landessprache ausgefüllt werden kann.