Kulturzentrum Pelmke

Die rasche Wehringhauser Bevölkerungszunahme um 1900 verlangte zahlreiche neue Schulbauten. Das Gebäude des heutigen Kulturzentrums, Pelmkestr. 14, wurde 1890 zunächst als evangelische Volksschule errichtet. Ab 1900 nutzte die katholische Volksschule Wehringhausen das Gebäude. 1904 musste die Schule bereits durch ein 3. Stockwerk erweitert werden. Um 1930 erhielt es den an der Neuen Sachlichkeit („Bauhaus“) orientierten Toiletten-Anbau (siehe Abb.); Entwurf: Günther Oberste-Berghaus (1895-1950).

1939 verlor die Schule vorübergehend ihre konfessionelle Ausrichtung und wurde Gemeinschaftsschule. Ab 1946 wurde sie wieder als katholische Volksschule geführt. Die NRW-Schulreform von 1968 machte sie zur Grundschule Wehringhausen. Prominenteste „Pelmke-Grundschülerin“ war Susanne Kerner, besser bekannt als „Nena“.

Nach Errichtung des Schulzentrums an der Eugen-RichterStraße wurde sie 1979 geschlossen und später zum „Kulturzentrum Pelmke“ umgestaltet (1987 eröffnet), Betreiber ist der „Kulturzentrum Pelmke e.V.“. Hier befindet sich auch das Programmkino „Babylon“. 

Die Eintragung in die Denkmalliste der Stadt Hagen erfolgte am 18.7.1988.

Hofseite der ehemaligen Pelmkeschule, Foto von 1952 aus der Sammlung des Hagener Stadtarchivs

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