Schilder erzählen Geschichten14 – Kulturzentrum Pelmke

14 – Kulturzentrum Pelmke

Pelmkestr. 14
,
58089
Hagen
Erbaut:
1890
Architekt*in:
Günther Oberste-Berghaus u.a.
Erbaut durch:
Stadt Hagen
Im Besitz von:
Stadt Hagen
Erbaut als:
Evangelische Volksschule
Nutzung heute:
Soziokulturelles Zentrum, Programmkino, Kneipe
Sonstiges:
Eines von vier Kulturzentren in freier Trägerschaft in Hagen

Station des Hörspaziergangs „Schilder erzählen Geschichten“. Bald verfügbar bei Hagen hat was und überall, wo es Podcasts gibt.

Hofseite der ehemaligen Pelmkeschule, Foto von 1952 aus der Sammlung des Hagener Stadtarchivs

Die rasche Wehringhauser Bevölkerungszunahme um 1900 verlangte zahlreiche neue Schulbauten. Das Gebäude des heutigen Kulturzentrums, Pelmkestraße 14, wurde 1890 zunächst als evangelische Volksschule errichtet. Ab 1900 nutzte die katholische Volksschule Wehringhausen das Gebäude. 1904 musste die Schule bereits durch ein 3. Stockwerk erweitert werden. Um 1930 erhielt es den an der Neuen Sachlichkeit („Bauhaus“) orientierten Toiletten-Anbau (siehe Abb.); Entwurf: Günther Oberste-Berghaus (1895-1950).

1939 verlor die Schule vorübergehend ihre konfessionelle Ausrichtung und wurde Gemeinschaftsschule. Ab 1946 wurde sie wieder als katholische Volksschule geführt. Die NRW-Schulreform von 1968 machte sie zur Grundschule Wehringhausen. Prominenteste „Pelmke-Grundschülerin“ war Susanne Kerner, besser bekannt als „Nena“.

Nach Errichtung des Schulzentrums an der Eugen-Richter-Straße wurde sie 1979 geschlossen und später zum „Kulturzentrum Pelmke“ umgestaltet (1987 eröffnet), Betreiber ist der „Kulturzentrum Pelmke e.V.“. Hier befindet sich auch das Programmkino „Babylon“. 

Die Eintragung in die Denkmalliste der Stadt Hagen erfolgte am 18.7.1988.

Das Kulturzentrum Pelmke in der Rubrik „Was ist wo in Wehringhausen“

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