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Sie fällt beim Betrieb von Geldspiel- und Unterhaltungsgeräten an. Aber auch bei Tanzveranstaltungen, manchen Filmvorführungen sowie Sex- und Erotikmessen verdienen die Städte mit: Die Vergnügungssteuer wird von den Kommunen erhoben – die Einnahmen fließen ausschließlich ihre Kassen.

Durch die Corona-Pandemie konnten und können viele der versteuerten Angebote aber nicht stattfinden. Den Städten und Gemeinden fehlen so wichtige Einnahmen. In ganz NRW sind diese im zweiten Quartal 2020 um 33,5 Millionen Euro bzw. 51,2 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum gesunken.

Viel drastischer ist der Rückgang in Hagen. Von April bis Juni 2019 flossen aus den diversen Vergnügen noch 1.318.370 Euro und von Januar bis März 2020 sogar 1.511.900 Euro in die Stadtkasse. Ab April 2020 brachen die Einnahmen dann jedoch auf 317.435 Euro ein. Ein Rückgang um 75,9 bzw. sogar 79 Prozent.