Umspannwerk/Generator

Mit dem Bauwerk Bergischer Ring 103 (früher Wilhelmstraße 8) hat am Rand von Wehringhausen ein außergewöhnliches Gebäude den Zweiten Weltkrieg überdauert. Zur Straße hin fällt insbesondere die lebhaft gestaltete Klinker-Fassade ins Auge, ein Entwurf der Hagener Architekten Schluckebier & Langensiepen, errichtet um 1925, ein schönes Beispiel für die expressionistische Backsteinbaukunst der 1920er-Jahre.

Sieben Achsen gliedern den viergeschossigen Bau. Drei Geschosse werden durch diagonal gestellte Lisenen gegliedert. Die ursprünglichen vertikalen Fensterbänder wurden teils vermauert und durch kleinere Fenster ersetzt. Nach Durchschreiten des imposanten, originalen eisernen Tores, in Form von Stromblitzen gestaltet, gelangt man durch die Hofeinfahrt  zum älteren ehemaligen Umspannwerk/Generatorenhaus von 1908 der früheren Stadtwerke Hagen AG, seit 2002 Mark-E (Tochter der Enervie-Gruppe).

Fassade des Umspannwerks aus dem „Buch der Stadt Hagen“ von 1928; historische Fotografie von Janko & Schmidt; Hagen

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