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Die vierte Welle der Corona-Pandemie schlägt immer höher. Bundestag und Bundesrat haben jetzt ein neues Infektionsschutzgesetz beschlossen. Dieses führt einen besonders wichtigen neuen Faktor für Verschärfungen oder Lockerungen von Maßnahmen ein: Die Hospitalisierungsrate. Diese beschreibt die Anzahl von Personen umgerechnet auf 100.000 Einwohner:innen, die in einem Bundesland innerhalb von sieben Tagen mit Covid-19 stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden mussten. Es wurden außerdem weitere allgemeine und bundesweit gültige Regeln erlassen.

Wann und wie genau das Gesetz in NRW umgesetzt wird, ist noch nicht klar – Land und Kommunen konnten sich heute trotz stundenlanger Sitzung nur darauf einigen, dass detaillierte Regelungen erarbeitet werden sollen. Hier aber trotzdem schon einmal eine Übersicht über die Regeln, die spätestens in der kommenden Woche bundesweit mindestens gelten sollen:

Allgemeine Regeln

Einige Regelungen des neuen Infektionsschutzgesetzes finden in ganz Deutschland Anwendung. Das sind:

3G am Arbeitsplatz

Grundsätzlich gilt, dass Arbeitnehmer:innen wo immer möglich im Homeoffice arbeiten sollen. Ist dies nicht möglich, müssen alle, die nicht geimpft oder genesen sind, täglich einen aktuellen, negativen Corona-Schnelltest am Arbeitsplatz vorzeigen. Bei einer Weigerung droht im Zweifelsfall die Kündigung.

3G im Nah- und Fernverkehr

In allen Bussen, Straßenbahnen und ähnlichem im ÖPNV sowie in allen Zügen darf man künftig nur noch mit einem Nachweis über eine vollständige Impfung, eine Genesung oder mit einem tagesaktuellen negativen Schnelltest fahren. Der jeweilige Nachweis muss auf Verlangen vorgezeigt werden.

Hospitalisierungsrate

Die Hospitalisierungsrate hat drei Stufen, die Maßnahmen wirken sich jeweils auf das gesamte Bundesland aus. Eine Lockerung findet statt, wenn das Bundesland mindestens fünf Tage eine Rate in der jeweils niedrigeren Stufe hat.

Stufe 1 (Hospitalisierungsrate über 3)

In Stufe 1 gilt eine umfassende 2G-Regelung (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene) …

  • … bei allen Veranstaltungen (Sport, Kultur etc.) in Innenräumen.
  • … in der Innengastronomie.
  • … bei körpernahen Dienstleistungen (Friseur, Kosmetik etc.).
  • … in allen Beherbergungsbetrieben (Hotels etc.).

Stufe 1 tritt in Kraft, wenn mehr als 3 Personen pro 100.000 Einwohner:innen in einem Land mit Covid-19 in den Krankenhäusern liegen. In Nordrhrein-Westfalen wären das also mehr als rund 537 Personen. Aktuell liegt unsere Hospitalisierungsrate bei 4,03, wir befinden uns also in Stufe 1.

Stufe 2 (Hospitalisierungsrate über 6)

Zusätzlich zu den Regeln der Stufe 1 gilt an Orten mit einem hohen Ansteckungsrisiko – dazu zählen beispielsweise Bars, Kneipen, Clubs und Discos – eine 2G-Plus-Regel: Zutritt nur für Geimpfte und Genesene, die zusätzlich einen aktuellen negativen Corona-Schnelltest benötigen.

Stufe 3 (Hospitalisierungsrate über 9)

Die Bundesländer sollen weitere Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung einleiten. So hat beispielsweise Bayern mit einer Rate von aktuell 9,15 in allen Kreisen mit einer Inzidenz über 1.000 einen strengen „Lockdown für Ungeimpfte“ verfügt sowie landesweit alle Weihnachtsmärkte abgesagt, Clubs und Bars geschlossen sowie eine Sperrstunde in der Gastronomie eingeführt.

Tipp:

In mein werktägliches Vormittags-Update auf Telegram habe ich nun auch die Hospitalisierungsrate in NRW aufgenommen und mit einem Ampelsystem versehen: Rot für Stufe 3 (über 9), Orange für Stufe 2 (über 6), Gelb für Stufe 1 (über 3) und Grün bei einer Rate unter 3.

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Kennzahlen zur Corona-Pandemie in Hagen in den vergangenen sieben Tagen

In der vergangenen Woche wurden mit Stand von Freitag, 19. November, von der Stadt Hagen insgesamt 416 (Vorwoche: 330) neue positive Corona-Tests gemeldet. Der 7-Tage-R-Wert (also die Anzahl an weiteren Personen, die ein:e Infiziert:e rechnerisch ansteckt) lag damit bei 1,22 (Vorwoche: 1,55) und somit jetzt die zweite Woche über eins – die Zahl der Neuinfektionen ist im Laufe der Woche also erneut gestiegen. Mittlerweile haben sich im Verlauf der Pandemie insgesamt 8,8 Prozent (Vorwoche: 8,5 Prozent) der gesamten Hagener Bevölkerung nachweislich mit Corona infiziert.

Die Wocheninzidenz lag laut RKI am Freitag bei 217,3 (Vorwoche: 176,0). Es galten in Hagen laut Stadt 698 (Vorwoche: 511) Personen laut Gesundheitsamt als akut infiziert beziehungsweise ansteckend. Sie befanden sich, wie auch ihre nächsten 216 (Vorwoche: 180) Kontaktpersonen, in Quarantäne.

Hinweis: Die Stadt Hagen meldet am Stichtag 19. November eine Inzidenz von 220,5. In der Vergangenheit waren abweichende Zahlen zwischen RKI und Stadt oft ein Zeichen dafür, dass eine Kontaktnachverfolgung kaum noch möglich war und/oder die lokalen Behörden mit der fristgerechten Meldung nicht mehr hinterher kamen.

Welche Altersgruppen sind in Hagen besonders von Corona betroffen?

Obwohl die Infektionszahlen auch in Hagen rasant steigen, galt das in den vergangenen sieben Tagen nicht für alle Altersgruppen gleichermaßen.

Bei Säuglingen und jungen Kindern bis 4 Jahren sank die Inzidenz nach einem Peak in der vergangenen Woche wieder deutlich von 239,2 auf 124,8 (insgesamt 12 Fälle). Sie sind damit jetzt die vergleichsweise die nur noch am viertstärksten betroffene Altersgruppe. Die weiterhin weitgehend ungeimpften und seit vielen Wochen am stärksten betroffenen 5- bis 14-Jährigen liegen hingegen weiterhin einsam und sehr deutlich an der Spitze. Ihre Inzidenz steigt von 448,2 weiter auf 703,6 (insgesamt 124 Fälle). Sie erreichen damit mehr als das Dreifache der durchschnittlichen Hagener Inzidenz.

Auch bei den 15- bis 34-Jährigen sind die neuen positiven Testungen weiter gestiegen. Die Inzidenz ging von 209,9 rauf auf 239,9 (insgesamt 104 Fälle). Sie bilden damit nun die vergleichsweise am zweitstärksten betroffene Kohorte und liegen über dem städtischen Durchschnitt. Auch bei den 35- bis 59-Jährigen zeigt sich wieder ein Anstieg: Die Inzidenz stieg von 154,7 auf 181,6 (insgesamt 115 Fälle) und liegt damit weiter unter dem Durchschnitt.

Auch bei der weitgehend durchgeimpften Altersgruppen ab 60 bis 79 Jahre ist die Inzidenz erneut und deutlich von 78,2 auf 107,5 gestiegen (insgesamt 44 Fälle). Und auch bei den über 80-Jährigen geht es weiter rauf von 50,6 auf 72,3 gestiegen (insgesamt 10 Fälle).

Wie ist die Corona-Lage an Hagener Kitas und Schulen?

Trotz der massiv steigenden Infektionszahlen, besonders im Altersbereich der schulpflichtigen Kinder, meldete die Stadt Hagen auch in der vergangenen Woche keine Quarantänemaßnahmen von Schulen und Einrichtungen der Kindertagespflege.

Wo stecken sich die Menschen in Hagen mit Corona an?

(Quelle: Stadt Hagen)

Wie aus der aktuellen Corona-Wochenstatistik der Stadt Hagen hervorgeht, die diesmal für den Zeitraum von 9. bis 15. November vorliegt, ist die Zahl der nicht mehr rückverfolgbaren gesunken, aber weiterhin sehr hoch.

41,2 Prozent (Vorwoche: 48,6 Prozent) und damit etwa vier von zehn aller Infektionen erfolgten „diffus“. Mit 46,1 Prozent (Vorwoche: 37,6 Prozent) erfolgten jedoch die meisten Ansteckungen wieder nachweislich im privaten Umfeld. Fast jede zweite Infektion erfolgte also beispielsweise zu Hause in der Familie oder bei Treffen mit Freund:innen und Verwandten.

Die drittmeisten Ansteckungen gehen mit 4,9 Prozent (Vorwoche: 2,4 Prozent) nun auf den medizinisch/pflegerischen Bereich zurück. Diesem folgen mit 3,8 Prozent (Vorwoche: 4,3 Prozent) die Schulen und Kitas – obwohl von dort keine Quarantäneanordnungen gemeldet wurden.

2,2 Prozent (Vorwoche: 4,7 Prozent) aller neu entdeckten Infektionen wurden von Auslandsreisen mitgebracht, 1,6 Prozent (Vorwoche: 2,0 Prozent) ereigneten sich am Arbeitsplatz. Gemeinschaftseinrichtungen kommen auf 0,3 Prozent (Vorwoche: 0,4 Prozent).

In der Kalenderwoche 45 untersuchten Labore im Rahmen des Infektionsschutzes insgesamt 523 (Vorwoche: 455) vom Gesundheitsamt angeordnete Hagener Corona-Proben, von denen 27,3 Prozent (Vorwoche: 30,1 Prozent) positiv waren.

Corona-Schnelltests sind seit dem 15. November wieder generell kostenlos. Der von der Stadt in der aktuellen Wochenstatistik erfasste Bereich in der Kalenderwoche 45 liegt vor diesem Stichtag. Es wurden dennoch bei insgesamt 362 (Vorwoche: 236) SARS-CoV-2-Schnelltests ein per PCR-Test bestätigtes positives Ergebnis ermittelt und so dabei geholfen, 14,9 Prozent (Vorwoche: 16,9 Prozent) aller bekannten Infektionen zu entdecken.

Im betrachteten Zeitraum waren 57 Prozent (Vorwoche: 58 Prozent) der in Hagen positiv auf Corona getesteten Personen nicht oder nicht vollständig gegen Covid-19 geimpft – während diese Gruppe gleichzeitig aber nur rund 28 Prozent der Bevölkerung Hagens ausmachte.

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Wo gibt es in Hagen kostenlose Corona-Schnelltests?

Seit dem 15. November 2021 sind kostenlose Schnell-Tests in den Hagener Test-Centern wieder grundsätzlich kostenlos.

Beispielsweise in Wehringhausen kann man sich bei „La Chat Noir“ an der Lange Straße 37 kostenlos testen lassen und zwar mittwochs von 16 bis 19 Uhr, freitags von 12 bis 15 Uhr und 16.30 bis 19 Uhr sowie samstags von 13 bis 17 Uhr. Tests außerhalb dieser Zeiten sind nach Vereinbarung möglich.

Wie viele Menschen liegen in Hagen mit Covid-19 im Krankenhaus?

In der vergangenen Woche sind in Hagen 3 Menschen an Covid-19 gestorben (Vorwoche: 1). Die Gesamtzahl der Toten, die in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in Hagen gemeldet wurden, steigt damit auf 346 seit Beginn der Pandemie. Damit sind seit Beginn der Pandemie laut RKI rund 2,1 Prozent aller 16.541 Corona-Infektionen in Hagen tödlich verlaufen.

In den Hagener Krankenhäusern mussten am Stichtag 17. November laut Angaben der Stadt insgesamt 24 (Vorwoche: 21) Personen mit Covid-19 behandelt werden. Bei 17 (Vorwoche: 11) bzw. 71 Prozent (Vorwoche: 52 Prozent) lag kein vollständiger Impfschutz vor. Auf den Hagener Intensivstationen wurden am Stichtag laut Stadt Hagen 8 (Vorwoche: 7) schwerste Covid-19-Fälle behandelt, von denen 6 (Vorwoche: 5) bzw. 75 Prozent keinen vollständigen Impfschutz hatten. Zum Vergleich: Nur 28 Prozent der gesamten Hagener Bevölkerung sind ungeimpft.

Hinweis: Die Angaben über Covid-19-Fälle auf den Hagener Intensivstationen, die von der Stadt gemeldet werden, weichen weiterhin deutlich von denen im „offiziellen“ DIVI-Intensivregister ab, das am selben Stichtag 5 Personen auf den Hagener Intensivstationen zählte. Wie es zu diesem großen Unterschied kommt, kann die Stadt Hagen nicht erklären und alle Betreiberfirmen der Hagener Krankenhäuser beantworteten eine entsprechende Anfrage nicht.

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Wie viele Menschen in Hagen sind gegen Corona geimpft?

Rund 74,4 Prozent (Vorwoche: 74,3 Prozent) der Hagener Bevölkerung bzw. 140.461 Personen (Vorwoche: 140.177) sind laut Kassenärztlicher Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) mit Stand vom 15. November mindestens einmal gegen Covid-19 geimpft. Etwa 72,1 Prozent (Vorwoche: 71,8 Prozent) bzw. 136.002 Personen (Vorwoche: 135.498) haben nun den vollen Impfschutz. Außerdem haben jetzt 3,7 Prozent (Vorwoche: 2,8 Prozent) bzw. 7.066 Hagener:innen (Vorwoche: 5.272) einen sogenannten „Impf-Booster“, also eine Auffrischungsimpfung, erhalten.

Hinweis: In den hier genannten Gesamtzahlen sind die Impfungen im Hagener Impfzentrum, durch mobile Teams der KVWL und in kassenärztlichen Praxen enthalten. Die zusätzlichen Impfungen bei Betriebs- und Privatärzt:innen sowie in Krankenhäusern werden in der Statistik nicht erfasst. Die tatsächliche Zahl der Geimpften dürfte daher etwas höher sein, geschätzt sind es jeweils etwa 2.000 bis 3.000 Erst- und vollständig Geimpfte mehr.

Wo kann ich mich in Hagen gegen Covid-19 impfen lassen?

Das Hagener Impfzentrum ist geschlossen. Für Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen sind nun vor allem die hausärztlichen Praxen zuständig.

Auf dem Hagener Weihnachtsmarkt steht seit dem 18. November ein Impfzelt. Es befindet sich neben der „Teppich-Rutsche“ auf Höhe von „Thalia“. Das Impfzelt hat sonntags bis donnerstags von 14.30 bis 20.30 Uhr und freitags bis samstags von 15.00 und 21.00 Uhr geöffnet. Das Impfangebot pausiert am 21. November (Totensonntag).

Weitere mobile Impfaktionen gibt es jeweils von 10 bis 18 Uhr vom 24. bis 26. November in der Dogan-Arena in Haspe, am 27. und 28. November in der Tagespflege Hohenlimburg (Grünrockstraße 18-20) sowie vom 29. November bis 3. Dezember in der Stadthalle Hagen geimpft.

Vor Ort besteht bei allen Terminen die Möglichkeit zu Erst-, Zweit- und Auffrischungs-Impfungen. Letztere sind für alle Personen möglich, deren Impfung mit Johnson & Johnson länger als vier Wochen zurückliegt oder deren zweite Impfung mit einem anderen Impfstoff mindestens sechs Monate her ist.

Grundsätzlich ist bei allen Aktionen kein Termin nötig. Um Wartezeiten zu vermeiden, können für die Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen an allen Standorten aber auch Termine vereinbart werden.

Welche Corona-Regeln gelten aktuell in Hagen?

Die wichtigsten aktuellen Corona-Regeln in Hagen und NRW findest du immer auf der Corona-Übersichtsseite unterhalb der Grafiken.

Wie ist die Corona-Lage in Hagens Nachbarschaft, Deutschland und der Welt?

Die durchschnittliche Wocheninzidenz in Nordrhein-Westfalen steigt deutlich auf jetzt 200,9 (Vorwoche: 157,0). Mit einer Inzidenz von 217,3 liegen wir am 19. November auf Platz 17 (Vorwoche: 12) aller 53 Landkreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen. Nummer Eins ist jetzt der Oberbergische Kreis (323,5), gefolgt vom Kreis Gütersloh (293,0) und der Stadt Leverkusen (289,2). Die Inzidenzen in unseren Nachbarstädten und -kreisen: Dortmund 222,9; Kreis Unna 181,6; Märkischer Kreis 212,4; Ennepe-Ruhr-Kreis 160,9.

Bundesweit belegt Hagen Platz 272 (Vorwoche: 259) der am stärksten betroffenen von allen 412 Städten/Kreisen. Die durchschnittliche Inzidenz in Deutschland steigt auf bei 340,7 (Vorwoche: 263,3). Damit wurden nun mehr als zehn Tage länge stetig neue Höchstwerte seit Pandemiebeginn verzeichnet. Der bisherige Höchstwert von 217,6 am 24. Dezember 2020 wird mittlerweile deutlich übertroffen. An der deutschen Spitze liegen weiterhin vor allem der Süden und Osten der Republik und dort besonders die Kreise Rottal-Inn (1.423,6) und Freyung-Grafenau (1.366,9) in Bayern sowie der Kreis Elbe-Elster (1.144,6) in Brandenburg. Jetzt schon 12 (Vorwoche: 4) Städte und Landkreise in Deutschland haben eine Inzidenz über 1.000, 110 (Vorwoche: 55) liegen über 500, während nur noch 15 (Vorwoche: 39) unter 100 liegen. Die Infektionszahlen sind in ganz Deutschland sehr hoch, besonders hoch sind sie aber in Bayern (625,3), Sachsen (593,6) und Thüringen (585,4). Kein Bundesland hat mehr eine landesweite Inzidenz unter 100.

In unseren Nachbarländern liegen weiterhin Österreich (967,6), Belgien (829,2) und Tschechien (819,1) an der Spitze. Die europaweit höchsten Inzidenzen haben derzeit die Slowakei (1.149,9), Slowenien (1.106,8) und Gibraltar (1.056,7). Weltweit liegen nur die Cayman Islands (2.323,5) vor den europäischen Top 3.

Welche Corona-Regeln muss ich nach einer Auslandsreise beachten?

Wer über 12 Jahre alt ist und nach Deutschland einreist, egal aus welchem Land und mit welchem Verkehrsmittel, muss über ein aktuelles negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen.

Wer aus einem ausländischen Hochrisikogebiet einreist, muss sich darüber hinaus zuvor bei der Bundesregierung anmelden und sich unmittelbar nach der Ankunft am deutschen Wohnort für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Die Quarantäne kann ggf. durch einen negativen Test auf fünf Tage verkürzt werden.

Ab Sonntag, 21. November, gelten Belgien, Griechenland, Irland und die Niederlande (mit Ausnahme von St. Martin, Aruba und Curaçao) als neue Hochrisikogebiete. Bereits am 14. November wurden Laos, Österreich (mit Ausnahme der Gemeinden Mittelberg und Jungholz und dem Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee), die Tschechische Republik und Ungarn als Hochrisikogebiete eingestuft

Von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen wurden hingegen am 14. November die Vereinigten Staaten von Amerika. Ab dem 21. November gelten auch Costa Rica, die französischen Übersee-Departements Französisch-Guayana und Neukaledonien, Guatemala, Guyana sowie Suriname nicht mehr als Hochrisikogebiete.

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