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Die Inzidenzen in Hagen sinken langsam, aber sie sinken – meistens. Seit zwei Tagen sind auch wir nun unter 100. Viele andere Städte in unserer Nachbarschaft haben so niedrige und viel niedrigere Infektionszahlen allerdings längst erreicht, können mittlerweile teilweise sogar die Innengastronomie öffnen und Kulturveranstaltungen durchführen. Hagen hingegen liegt seit mehr als zwei Wochen an der absoluten Infektions-Spitze in Nordrhein-Westfalen und ist auch bundesweiten weiterhin einer der größten Corona-Hotspots. Immerhin: Es gibt ab heute, morgen und Montag einige wenige Lockerungen. Um im neuen Regelchaos der NRW-Grenzwerte (dazu weiter unten mehr) nicht noch mehr Verwirrung zu stiften, will die Stadt Hagen seit heute eigentlich die gleiche Inzidenz-Berechnung wie das RKI anwenden. Was jedoch noch nicht ganz geklappt hat, beide Werte weichen weiterhin leicht voneinander ab. Ich werde in meinen Texten und Statistiken ab heute ausschließlich die vom RKI berechnete Inzidenz verwenden, da alleine diese für Lockerungen oder Verschärfungen der Maßnahmen entscheidend ist.

Grafik: Stadt Hagen

Aus der zwölften Corona-Wochenstatistik der Stadt Hagen, die diesmal für den Zeitraum von 18. bis 24. Mai vorliegt, geht hervor, dass mit einem allgemeinen Rückgang der Infektionen auch der Anteil derer weiter sinkt, die einen unklaren Ursprung haben, also nicht zurückverfolgt werden können: Der Anteil des „diffusen“ Infektionsgeschehens liegt bei 24,5 Prozent (Vorwoche: 29,1 Prozent). Auch die Zahl der Personen, die sich am Arbeitsplatz angesteckt haben, ist auf 4,1 Prozent (Vorwoche: 7,5 Prozent) gesunken. Nach zwei Wochen ohne Ansteckungen in diesem Bereich gehen 0,4 Prozent (Vorwoche: 0,0 Prozent) der neuen Infektionen auf Schule oder Kita zurück. Mit 4,6 Prozent (Vorwoche: 4,7 Prozent) hat der medizinische bzw. pflegerische Bereich weiterhin einen Anteil an den neu entdeckten Infektionen. Weiterhin keine Neuansteckungen (Vorwoche: 0,0 Prozent) sind auf Gemeinschaftseinrichtungen zurückzuführen. Mit 66,4 Prozent (Vorwoche: 58,7 Prozent) erfolgen zwei Drittel und damit weiterhin der mit Abstand größte Anteil der Ansteckungen im privaten Umfeld, also beispielsweise zu Hause in der Familie oder bei Treffen mit Freund*innen und Verwandten.

Erneut wurden mit sinkenden Infektionszahlen auch weniger PCR-Tests in Hagen durchgeführt: In der Kalenderwoche 20 untersuchten Labore 1.514 Hagener Corona-Proben (Vorwoche: 1.643), von denen 32,4 Prozent (Vorwoche: 31,7 Prozent) positiv waren.

Kostenlose Schnelltests

Alle Bürger*innen in NRW haben die Möglichkeit, einmal pro Woche einen kostenlosen Corona-Schnelltest durchführen zu lassen. Diese erfolgen durch medizinisch geschultes Personal in einer stetig wachsenden Zahl von Test-Centern. Testen lassen darf sich nur, wer keine Symptome hat und nicht direkte Kontaktperson einer*s Infizierten ist. In diesen Fällen sind hausärztliche Praxen oder das Gesundheitsamt zuständig. Sollte ein Schnelltest positiv sein, muss ein Labortest erfolgen.

In Hagen gibt es mittlerweile 43 Test-Center (Vorwoche: 42) – darunter auch eines an der Lange Straße.

Vom 18. bis 24. Mai wurden an den Test-Centern insgesamt 26.741 (Vorwoche: 21.012) kostenlose Schnelltests durchgeführt. Bei 16 (Vorwoche: 55) wurde ein positives Ergebnis durch einen PCR-Test bestätigt, 8 (Vorwoche: 16) Tests waren „falsch positiv“.

Kennzahlen zur Pandemie in Hagen in den vergangenen sieben Tagen

Alter7-Tage-Inzidenz aktuellVorwoche
0-4 Jahre114,4249,6
5-14 Jahre175,9272,3
15-34 Jahre145,3166,1
35-59 Jahre102,6110,5
60-79 Jahre31,863,5
über 80 Jahre28,957,9
(Quelle: RKI)

Betrachtet man die dem RKI gemeldeten Zahlen in Bezug zum Anteil der Altersgruppen an der Gesamtbevölkerung, zeigt sich, dass diese in allen Altersgruppen deutlich sinken – bei Kleinkindern und Kindern nun sogar besonders deutlich. Auch die Infektionen von Senior*innen gehen sehr deutlich zurück, dennoch waren alle vier in dieser Woche in Hagen gesichert an COVID-19 verstorbenen Personen älter als 75 Jahre, drei sogar älter als 85 Jahre.

Mit 69,7 Prozent (Vorwoche: 76,9 Prozent) sind laut Angabe des Hagener Gesundheitsamtes weiterhin die meisten Neuinfektionen in Hagen auf die Corona-Variante B.1.1.7 zurückzuführen. Bei der zuerst in Großbritannien festgestellten Mutation handelt es sich um seine sogenannte „Besorgniserregende Variante“ (Variant of Concern, VOC). Keine neuen Infektionen wurden mit den VOC-Mutationen B.1.351 (Vorwoche: 0,5 Prozent), P.1 (Vorwoche: 0,3 Prozent) und B.1.620 (Vorwoche: 0,0 Prozent) nachgewiesen. Bei 30,3 Prozent der positiven Test konnte keine Mutation des Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen werden, was allerdings auch an einer nicht ausreichenden Virenmenge in der jeweiligen Probe liegen kann.

In den vergangenen sieben Tagen wurden von der Stadt Hagen insgesamt 188 (Vorwoche: 266) Neuinfektion gemeldet. Die Wocheninzidenz liegt laut RKI heute bei 99,1 (Vorwoche: 131,4). Aktuell gelten in Hagen 430 (Vorwoche: 639) Personen laut Gesundheitsamt als ansteckend und befinden sich, wie auch ihre nächsten 284 (Vorwoche: 516) Kontaktpersonen, in Quarantäne.

In der vergangenen Woche sind in Hagen 5 (Vorwoche: 3) Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet worden. Die Gesamtzahl der Toten steigt damit auf 305 seit Beginn der Pandemie.

Auf den Hagener Intensivstationen wurden in der vergangenen Woche täglich im Schnitt 11 (Vorwoche: 13) schwerkranke COVID-19-Patient:innen behandelt, von denen durchschnittlich 6 (Vorwoche: 8) invasiv beatmet werden mussten. Von den durchschnittlich 77 (Vorwoche: 77) Intensivbetten in Hagen standen täglich etwa 5 (Vorwoche: 7) zur Verfügung, was 6,5 Prozent (Vorwoche: 9,0 Prozent) entspricht. Weniger als 15 Prozent freie Intensivbetten stuft das RKI als kritisch ein. Nur das Allgemeine Krankenhaus und die Klinik Ambrock, letztere eingeschränkt, melden derzeit noch freie Intensivbetten, während alle anderen Hagener Kliniken komplett ausgelastet sind.

Laut Angaben der KVWL haben bislang 96.038 (Vorwoche: 89.453) Hagener*innen die erste Schutzimpfung gegen COVID-19 bekommen, was etwa 51 Prozent aller Hagener*innen sind. Vollständig geimpft sind nun 34.358 (Vorwoche: 26.182) Personen und damit mehr rund 18 Prozent der Hagener Bevölkerung. In diesen Zahlen sind die Impfungen in hausärztlichen Praxen, im Hagener Impfzentrum und durch die mobilen Teams der KVWL (etwa in Pflegeeinrichtungen oder beim Rettungsdienst) enthalten. Impfungen, die in den Hagener Krankenhäusern erfolgt sind, sind in den Zahlen nicht enthalten.

Kitas und Schulen

Kitas und Schulen in Hagen haben sich aufgrund der hohen Inzidenz weiterhin in der Notbetreuung bzw. im Distanzunterricht befunden. Seit dem heutigen Freitag, 28. Mai, sind die Einrichtungen der Kindertagespflege in den um 10 Wochenstunden reduzierten „eingeschränkten Regelbetrieb“ zurückgekehrt, alle Schulen in Hagen werden ab Montag, 31. Mai, wieder Wechselunterricht anbieten. Trotzdem hat das Land NRW beschlossen, im Juni keine Kitagebühren zu erheben. Diese wurden von der Stadt Hagen entsprechend nicht eingezogen.

Trotz der bestehenden Einschränkungen waren auch in dieser Woche eine Einrichtungen von COVID-19-Infektionen betroffen: In der Kita Twittingstraße (Spielbrink) musste eine Gruppe geschlossen werden.

Blick über die Stadtgrenze

Nach Angaben des RKI liegt Hagen jetzt und lag auch im Wochenverlauf mit einer Inzidenz von 99,1 (Vorwoche: 131,4) unverändert auf Platz 1 (Vorwoche: 1) von 53 der Städte/Kreise mit der höchsten Inzidenz in Nordrhein-Westfalen. Bundesweit sind wir auch wieder zurück in den „Top 10“, heute auf Platz 7 (Vorwoche: 17) von 412. Wir gehören zu den letzten 62 Städten/Kreisen in Deutschland, deren Inzidenz die 50 übersteigt. Über 100 liegen noch 6.

Die durchschnittliche Wocheninzidenz in Nordrhein-Westfalen ist laut MAGS nun die fünfte Woche in Folge deutlich gesunken auf jetzt 44,8 (Vorwoche: 74,1). Am stärksten betroffen ist heute weiterhin Hagen (99,1), gefolgt von Bonn (83,1) und dem Kreis Gütersloh (76,7). In NRW liegt aktuell keine (Vorwoche: 6) Stadt und kein Kreis über der Inzidenz von 100, entsprechend auch weiterhin keine über 165 oder über 200. In NRW liegen nun alle 53 Kreise (Vorwoche: 47) unter 100 sowie 34 (Vorwoche: 7) unter 50, außerdem 15 (Vorwoche: 2) wieder unter 35. In Hagens Nachbarschaft sind die Inzidenzen eine weitere Woche in Folge teils deutlich gesunken, überall sind Lockerungen möglich: Stadt Dortmund 54,9 (Vorwoche: 78,5); Kreis Unna 50,9 (Vorwoche: 69,4); Ennepe-Ruhr-Kreis 23,8 (Vorwoche: 49,7); Märkischer Kreis 57,3 (Vorwoche: 93,4).

Auch bundesweit ist die durchschnittliche Inzidenz erneut deutlich auf jetzt 39,8 (Vorwoche: 67,9) gesunken. In ganz Deutschland melden keine (Vorwoche: 2) Städte/Kreise bzw. 0 Prozent eine extreme Infektionslage oberhalb einer Inzidenz von 200, insgesamt 6 (Vorwoche: 52) bzw. 1 Prozent liegen über 100, davon 1 (Vorwoche: 9) über 150 und 0 (Vorwoche: 3) über 165. Die Zahl der deutschen Städte und Kreise unterhalb einer Wocheninzidenz 50 steigt weiter auf 302 (Vorwoche: 123) bzw. 73 Prozent. Schon 198 (Vorwoche: 47) bzw. 48 Prozent aller Städte/Kreise haben derzeit außerdem die Inzidenz von 35 unterschritten.

Regelchaos in NRW

Zusätzlich zu den Regelungen der sogenannten „Bundes-Notbremse“ hat das Land NRW weitere Inzidenzgrenzen für zusätzliche Lockerungen bzw. Beschränkungen der Corona-Schutzmaßnahmen erlassen und damit erneut ein perfektes Regel-Chaos geschaffen. Ein Überblick ist kaum noch möglich, ich versuche es dennoch. Liegt eine Inzidenz in der Regel mehr als drei Tage oberhalb oder fünf Werktage in Folge unterhalb einer der folgenden Inzidenzen, gelten unter anderem die entsprechenden Regelungen. Hagen befindet sich ab Samstag, 29. Mai, in der „Notbremse“, es entfallen also die zusätzlichen Verschärfungen im Einzelhandel, bei Kitas und Schulen. Außerdem liegt die Inzidenz seit zwei Werktagen unter 100 – steigt sie nicht wieder über diese Grenze, gelten für uns ab 3. Juni die Regelungen der „Inzidenzstufe 3“.

GGG: Diese Angabe bedeutet im Folgenden, dass hier bestimmte Regeln nur für Getestete (zertifizierter negativer Schnell- oder PCR-Test), Geimpfte (mind. 2 Wochen nach vollständiger Impfung) oder Genesene (mit entsprechendem Nachweis) gelten.

Über 100 (Notbremse)

  • Ausgangsbeschränkungen von 22 bis 5 Uhr
  • Treffen im öffentlichen und privaten Raum mit max. 1 Haushalt + 1 Person (Kinder und GGG nicht mitgezählt)
  • Kinder- und Jugendarbeit nicht zulässig
  • Kulturveranstaltungen nicht zulässig; Museen, Galerien etc. geschlossen
  • Kontaktsport verboten; kontaktfreier Sport nur außen mit max 2 Personen oder dem eigenen Hausstand; Sportveranstaltungen ohne Zuschauer*innen
  • Schwimmbäder, Indoorspielplätze etc. geschlossen
  • Freizeitparks, Ausflugsschiffe, Museumsbahnen etc. geschlossen
  • Minigolfanlagen, kleinere Kletterparks etc. geschlossen
  • Zoos und botanische Gärten nur außen, mit Termin und GGG 
  • Clubs und Discos bleiben geschlossen
  • Bordelle bleiben geschlossen
  • Shopping außer Grundbedarf: Nur mit Termin und GGG (bei Inzidenz über 150 komplett geschlossen)
  • Märkte und Messen verboten
  • Tagungen und Kongresse verboten
  • Private Feiern und Partys verboten
  • Gastronomie geschlossen
  • Hotels geschlossen
  • Schulen im Wechselunterricht (bei Inzidenz über 165 im Distanzunterricht)
  • Kitas im eingeschränkten Regelbetrieb (bei Inzidenz über 165 geschlossen)

Über 50 bis 100 (Inzidenzstufe 3)

  • Keine Ausgangsbeschränkungen
  • Treffen im öffentlichen Raum von beliebig vielen Personen aus bis zu 2 Haushalten
  • Kinder- und Jugendarbeit mit Gruppen bis 10 Personen (draußen bis 20) GGG
  • Kulturveranstaltungen sind möglich: Konzerte, Theater, Opernhäuser und Kinos außen mit bis zu 500 Personen bzw. innen bis zu 250 Personen GGG und festem Sitzplan; Museen, Galerien nur nach Terminbuchung
  • Kontaktsport verboten; kontaktfreier Sport nur außen mit bis zu 25 Personen GGG; Sportveranstaltungen mit bis zu 500 Zuschauer*innen GGG
  • Schwimmbäder, Indoorspielplätze etc. geschlossen, Freibäder nur zur Sportausübung mit begrenzter Anzahl GGG
  • Freizeitparks geschlossen; Ausflugsschiffe, Museumsbahnen etc. nur im Außenbereich mit begrenzter Anzahl GGG
  • Minigolfanlagen, kleinere Kletterparks etc. nur für GGG 
  • Zoos und botanische Gärten nur mit Termin 
  • Clubs und Discos bleiben geschlossen
  • Bordelle bleiben geschlossen
  • Shopping außer Grundbedarf: Nur 1 Kund*in pro 20 Quadratmeter (keine Termine, kein GGG)
  • Märkte und Messen ohne Kirmeselemente mit begrenzter Personenanzahl, mit Kirmeselementen verboten
  • Tagungen und Kongresse verboten
  • Private Feiern und Partys verboten
  • Gastronomie außen mit GGG, innen geschlossen
  • Hotels nur für GGG und innen ausschl. Frühstück

Über 35 bis 50 (Inzidenzstufe 2)

  • Keine Ausgangsbeschränkungen
  • Treffen im öffentlichen Raum von beliebig vielen Personen aus bis zu 3 Haushalten oder bis zu 10 Personen GGG
  • Kinder- und Jugendarbeit mit Gruppen bis 20 Personen (draußen bis 20) GGG
  • Kulturveranstaltungen sind möglich: Konzerte, Theater, Opernhäuser und Kinos mit bis zu 500 Personen GGG und festem Sitzplan; Museen, Galerien etc. dürfen ohne Terminvergabe öffnen
  • Kontaktsport innen mit 12 und außen mit bis zu 25 Personen GGG; kontaktfreier Sport (Fitnessstudio etc.) mit beliebig vielen Personen GGG; Sportveranstaltungen mit bis zu 500 Zuschauer*innen GGG
  • Schwimmbäder, Indoorspielplätze etc. mit begrenzter Anzahl GGG
  • Freizeitparks sowie Ausflugsschiffe, Museumsbahnen etc. innen mit ggf. begrenzter Anzahl GGG nur, wenn auch landesweite Inzidenz unter 50
  • Minigolfanlagen, kleinere Kletterparks etc. nur für GGG 
  • Zoos und botanische Gärten nur mit Termin
  • Clubs und Discos bleiben geschlossen
  • Bordelle bleiben geschlossen
  • Shopping außer Grundbedarf: Nur 1 Kund*in pro 10 Quadratmeter (keine Termine, kein GGG)
  • Märkte und Messen ohne Kirmeselemente mit begrenzter Personenanzahl; mit Kirmeselementen mit begrenzter Anzahl GGG
  • Tagungen und Kongresse bis 500 Personen GGG
  • Private Feiern innen mit bis zu 50 und außen mit bis zu 100 Personen GGG; Partys sind verboten
  • Gastronomie außen uneingeschränkt, innen nur GGG
  • Hotels können uneingeschränkt für GGG öffnen

0 bis 35 (Inzidenzstufe 1)

  • Keine Ausgangsbeschränkungen
  • Treffen im öffentlichen Raum von beliebig vielen Personen aus bis zu 5 Haushalten oder bis zu 100 Personen GGG
  • Kinder- und Jugendarbeit mit Gruppen bis 30 Personen (draußen bis 50)
  • Kulturveranstaltungen sind möglich: Konzerte, Theater, Opernhäuser und Kinos mit bis zu 1.000 Personen GGG; Clubs und Discos jedoch nur außen mit bis zu 100 GGG; Museen, Galerien etc. dürfen ohne Terminvergabe öffnen
  • Kontaktsport innen und außen mit bis zu 100 Personen GGG; kontaktfreier Sport (Fitnessstudio etc.) mit beliebig vielen Personen GGG; Sportveranstaltungen mit außen bis zu 1.000 Zuschauerinnen (innen bis zu 1.000 GGG) bei Auslastung der Kapazität bis max. einem Drittel (bei landesweiter Inzidenz unter 35 auch ohne GGG-Pflicht)
  • Schwimmbäder, Indoorspielplätze etc. mit begrenzter Anzahl GGG; Freibäder haben uneingeschränkt geöffnet
  • Freizeitparks sowie Ausflugsschiffe, Museumsbahnen etc. mit ggf. begrenzter Anzahl GGG nur, wenn auch landesweite Inzidenz unter 50
  • Minigolfanlagen, kleinere Kletterparks etc. nur für GGG 
  • Zoos und botanische Gärten nur mit Termin
  • Clubs und Discos nur außen mit bis zu 100 GGG
  • Bordelle nur für GGG
  • Shopping ohne Sonderregeln für große Geschäfte
  • Märkte und Messen ohne Kirmeselemente mit begrenzter Personenanzahl; mit Kirmeselementen mit begrenzter Anzahl GGG
  • Tagungen und Kongresse bis 1.000 Personen GGG
  • Partys und private Feiern innen mit bis zu 50 und außen mit bis zu 100 Personen GGG
  • Gastronomie uneingeschränkt innen und außen, falls die Landesweite Inzidenz auch unter 35 liegt
  • Hotels können uneingeschränkt für GGG öffnen